Behindertentauchen in Deutschland - quo vadis?

Herausforderung und Vision - warum nicht selbst aktiv in der Tauchausbildung tätig werden ... !?

Meine Langzeitarbeitslosigkeit als Sozialarbeiter, die gewachsenen Taucherfahrungen sowie Kontakte zur Behindertentauch-"Szene" beflügeln und bestärken mich in dem Wunsch zur Tätigkeit in der Tauchausbildung um so behinderte Menschen an den Tauchsport heranzuführen - eben mein Hobby zum Beruf zu machen.

Hauptauslöser dieser Überlegung war ein Maledivenurlaub im November 1999, erneut auf "meiner" Insel "Eriyadu".

Meinen behinderten Freund begleitete ich unmittelbar nach Abschluss des praktischen Teils seiner CMAS*-Ausbildung allein am Hausriff (das ich inzwischen wahrhaftig auswendig kenne ...). Hierbei entstand auch mein nebenstehendes erstes Unterwasserfoto mit einer einfachen Einwegkamera. Seinem Tauchlehrer zuvorkommend, vermittelte ich ihm gründlich wichtigste theoretische Kenntnisse.

UW-"Premieren"-Foto: Mein Freund beim Abtauchen am Hausriff von Eriyadu

Kontakte zu Tauchschulen zur Unterstützung deren Öffentlichkeitsarbeit - Bestätigung meiner "Motivations-These" und des "Peer Counselling" -Ansatzes ...

Hintergründe zu meiner Motivations-These und zum Peer Counselling ersehen Sie im Exkurs (siehe linke Navigationsleiste) - auch interessant für Tauchverbände!

Anfang April 2000 wandte sich ein Inhaber einer Ulmer Tauchschule an mich mit der Anfrage nach der Veröffentlichung meiner Homepage durch Einrichtung eines Links auf seiner Web-Seite - er beabsichtige den Aufbau des Behindertentauchens für den Raum Ulm, entsprechende Vorarbeiten und Kontaktanbahnungen seien bereits angelaufen. Es folgte ein reger Email-Austausch, der schließlich Mitte Mai 2000 zu einer Einladung meiner Person als betroffener Experte nach Ulm zu einer Pressekonferenz und Hallenbad-Tauchdemonstration führte.

Entsprechende Presseveröffentlichungen finden Sie links auf der Navigationsleiste unter "Presse".